Der Neubau ist eröffnet

Am Mitt­woch, 10. Sep­tem­ber fand die offi­zi­elle Ein­wei­hungs­feier der Eli­sa­beth-Sel­bert-Schule, Wies­ba­dens jüngs­tem Gym­na­sium statt. Etwa 200 gela­dene Gäste fei­er­ten im Atrium der Schule, deren Eröff­nung sich auf­grund des ver­hee­ren­den Brand­an­schla­ges im April 2024 um ein Jahr ver­zö­gert hatte. Gast­ge­be­rin war die städ­ti­sche WiBau.

Der Pro­jekt­chor der Eli­sa­beth-Sel­bert-Schule eröff­nete unter der Lei­tung von Frau Lenz und Frau Sie­den­top mit zwei musi­ka­li­schen Bei­trä­gen die Feier. In den anschlie­ßen­den Bei­trä­gen der Red­ne­rin­nen und Red­ner stand die Wür­di­gung aller am Bau Betei­lig­ten im Vor­der­grund. Noch mehr in den Fokus gerückt wurde die Namens­ge­be­rin der Schule, Eli­sa­beth Sel­bert, die als eine der vier Müt­ter des Grund­ge­set­zes, maß­geb­lich für die For­mu­lie­rung des Arti­kel 3, Absatz 2, der 1949 in unse­rem Grund­ge­setz fest­ge­schrie­ben wurde, ver­ant­wort­lich ist. – Der Satz „Män­ner und Frauen sind gleich­be­rech­tigt“ hat auf Wunsch der Schul­ge­mein­schaft einen pro­mi­nen­ten Platz in der Schule. Der Schrift­zug, der von der Mensa hoch­bli­ckend, sicht­bar ist und stets daran erin­nern soll, dass Demo­kra­tie­bil­dung ein wich­ti­ger Auf­trag von Schule ist, wurde nach den Reden fei­er­lich ent­hüllt. Bei schö­nem Wet­ter und ange­reg­ten Gesprä­chen fand der Tag sei­nen Aus­klang auf der Dach­ter­rasse, die nor­ma­ler­weise Schü­le­rin­nen und Schü­lern ab der neun­ten Klasse als Pau­sen­hof dient.